Bildungsplanung und -controlling

Robert Galvin (CEO von Motorola) investierte in der Rezession in den siebziger Jahren – statt Mitarbeiter abzubauen – in deren Qualifikation und legte den Grundstein für die spätere Motorola University, die noch heute als Bildungsbenchmark gilt. „Ein Unternehmen wird“, wie Galvin betonte, „nur dann wirklich wettbewerbsfähig sein können, wenn jeder einzelne Mitarbeiter wettbewerbsfähig ist und bleibt“.

Der Einsatz von Controlling-Instrumenten hat im Personalwesen noch keine lange Tradition. Früher eher verwaltungsorientiert, sind die Personalverantwortlichen heute mit Wertewandel, technologischer Hochgeschwindigkeit, Wissensveränderung, demografische Entwicklung und zunehmenden Kostendruck und Shareholder Value konfrontiert.

Strategische Bildungsplanung im Unternehmen ist auch in Anbetracht der seit Jahren steigenden Anforderungen an die Mitarbeiter ein immer wichtiger werdender Wettbewerbsfaktor. Mitarbeiter müssen sich an neue Gegebenheiten anpassen, dies setzt nicht nur voraus, dass die Information im Unternehmen vorliegt, sondern dass die Mitarbeiter entsprechende Lernstrategien beherrschen, um sich im „Wissensdickicht“ zu Recht zu finden.

Was habe ich an Wissen im Unternehmen, wer benötigt was und wie? Welche technologische Plattform soll verwendet werden? Dies sind nur die ersten Fragen, die es zu beantworten gilt